Suchen

Geldspielangebote gehen naturgemäss mit Gefahren einher, denen der Staat lediglich mit einer in die Wirtschaftsfreiheit eingreifenden Regulierung begegnen kann. Im Fokus des Gesetzgebers und der Regulierungsbehörden stehen das problematische Spielen um Geld (insbesondere die Geldspielsucht) sowie die mit Geldspiel verbundene Kriminalität (insbesondere Spielmanipulation und Geldwäscherei). Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die mit Geldspielen erwirtschafteten Einnahmen zu grossen Teilen dem Staat zufliessen.

Diese regulatorischen Ziele können in erster Linie durch die Zulassung eines attraktiven, aber sozialverträglich ausgestalteten kontrollierten Angebots und die gleichzeitige Bekämpfung illegaler Geldspielangebote erreicht werden (sog. Kanalisierung des Angebots).

Dadurch soll einerseits verhindert werden, dass Personen in der Schweiz an nicht zugelassenen Spielen teilnehmen, bei denen sie nicht geschützt sind. Gleichzeitig kann unterbunden werden, dass die Veranstaltergewinne in erheblichem Ausmass in die Illegalität oder ins Ausland abgeführt werden.