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Für die Organisation von Lotterien und Wetten im Internet gelten grundsätzlich dieselben Regeln wie für die traditionellen landbasierten Spiele: In der Schweiz dürfen nur der Swisslos und der Loterie Romande Bewilligungen erteilt werden, um auf nationaler bzw. interkantonaler Ebene Lotterien und Sportwetten durchzuführen. Für alle anderen ist die Durchführung von Lotterien und Sportwett-Grossveranstaltungen, egal ob online oder offline, in der Schweiz nicht zulässig.

Zu beachten ist, dass auch die Bekanntmachung nicht autorisierter Lotterie- und Sportwettangebote verboten ist. Unter Bekanntmachung wird insbesondere auch die Platzierung von Links verstanden, welche auf Websites mit unbewilligten Lotterie- oder Wettspielen verweisen.

Die Organisation von Geldspiel über das Internet und die landbasierte Durchführung vermischen sich heute teilweise. So sind z.B. einige der ausländischen, in der Schweiz ohne Zulassung anbietenden Wettunternehmen u.a. über sog. Sportwetten-Terminals (Computer oder Wettautomaten, die mit dem Internet verbunden sind) zugänglich. Solche Sportwetten-Terminals sind in den unterschiedlichsten Lokalitäten wie Restaurants, Bars, Vereinslokalen, Imbissbuden oder Internetcafés anzutreffen. Diese Lokale bilden eigentliche illegale landbasierte CH-Verkaufsstellen für die ausländischen Anbieter.

Hinweis:

Wer in der Schweiz illegale Lotterien oder Sportwetten anbietet oder für solche Angebote Werbung macht, muss damit rechnen, dass die Comlot rechtliche Schritte einleitet. Nicht strafbar macht sich demgegenüber, wer als Spieler Online- oder Offline-Glücksspiel-Angebote nutzt. Der Spieler riskiert allerdings, dass seine Einsätze und allfälligen Gewinne im Rahmen eines Strafverfahrens gegen einen in der Schweiz illegal operierenden Veranstalter beschlagnahmt und eingezogen werden.

Unter der Rubrik „Meldeportal“ nimmt die Comlot Informationen über mutmassliche Verstösse gegen das Lotterierecht entgegen:

 


Für die strafrechtliche Verfolgung und Beurteilung von Widerhandlungen gegen das Lotteriegesetz sind die kantonalen Strafverfolgungsbehörden zuständig (Artikel 47 des Lotteriegesetzes). Rechtliche Einschätzungen der Comlot binden die Strafverfolgungsbehörden nicht.