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Die Comlot prüft vor der Erteilung einer Zulassungsbewilligung das Suchtpotential des Lotterie- oder Sportwettangebots und trifft die erforderlichen Massnahmen im Interesse der Spielsuchtprävention und des Jugendschutzes. Sie verwendet für die Prüfung das vom wissenschaftlichen Forum Glücksspiel entwickelte Mess- und Bewertungsinstrument zur Feststellung des Gefährdungspotentials von Glücksspielprodukten. Wird bei einer Lotterie oder Sportwette ein mittleres oder hohes Spielsuchtpotential festgestellt, werden die beiden Lotteriegesellschaften Swisslos und Loterie Romande dazu verpflichtet, zusätzliche präventive Massnahmen zu ergreifen.

Die in den Zulassungsbewilligungen der Comlot verankerten Sozialschutzauflagen können folgenden Massnahmenbereichen einer wirkungsvollen Spielsuchtprävention zugeordnet werden: 

 

Informationen über die Spielsucht und das verantwortungsvolle Spiel

Früherkennung von spielsuchtgefährdeten Personen

Sensibilisierung und Ausbildung des Personals (Veranstalter und Verkaufsstellen)

Gefährdungsminimierende Produktkonzeption und -gestaltung

Restriktionen (Alters-, Zugangs-, Einsatzbeschränkungen und Spielsperren)

Prüfung von Umsetzung und Wirkung der verfügten Sozialschutzauflagen

Die Umsetzung der verfügten Sozialschutzauflagen wird von der Comlot beaufsichtigt. Gelegentlich führt die Comlot Inspektionen in Verkaufsstellen durch und kontrolliert, ob die Sozialschutzauflagen vor Ort umgesetzt werden. Besonderes Augenmerk gilt den Präventionsmassnahmen im Online-Bereich und in den Gastronomie-Verkaufsstellen.

Die Comlot beobachtet auch die Werbe- und Marketingaktivitäten der beiden Lotteriegesellschaften und ist dafür besorgt, dass nicht in aufdringlicher Weise für legale Lotterie- und Sportwettangebote geworben und nicht gegen die Bestimmungen des Jugendschutzes verstossen wird.